Die Sonne tanzt um die Venus

In unserem ersten Beobachtungsvorschlag haben wir erfahren, dass binnen von 247 Jahren die Sonne einen scheinbaren vollen Kreis um die Venus macht. In Wirklichkeit ist das nur eine langsame Verschiebung der Perspektive in der wir von der Erde aus die relativen Positionen der Sonne und der Venus zueinander, auf dem Hintergrund der Fixsterne, beobachten können. In Wirklichkeit, mit dieser Periode von 247 Jahren, bewegt sich die zerstückelte Masse des ehemaligen Andrea-Sterns um das Zentrum der Masse des gesamten Sonnensystems (in Venus).

Die wirkliche Position der Sonne muss sich dieser Bewegung anpassen, damit ein Gleichgewicht der beiden Massen (der Sonne und des ehemaligen Andrea-Sterns) in der Relation zu dem gemeinsamen Zentrum der Masse unbewegt bleiben kann. Da aber in Sommer nächsten Jahres (2022) eine neue Mission JUICE zum Jupitersystem starten soll, habe ich meinen 6. Beobachtungsvorschlag für die Astrophysiker der Welt. Der Vorschlag ist der folgende.

Die Raumsonde JUICE wird mehr als sieben Jahre unterwegs zum Jupiter sein. Man müsste eine günstige Phase des Fluges auswählen, in der die Kameras der Sonde die genauen Positionen der Sonne und der Venus auf dem Hintergrund einiger Fixsterne fotografieren könnten. Und zwar nicht nur einmal sondern mehrmals (3 bis 10) in einem Abstand von etwa 30 Tagen. Auf diesen Aufnahmen wird man (davon bin ich überzeugt) deutlich erkennen können, dass nicht die Venus um die Sonne kreist, sondern umgekehrt, die Sonne um die Venus „tanzt“. Das wird der einfachste direkte Beweis der Existenz der Masse (von etwa 17 Jupitermassen) des Dunklen Begleiters der Sonne im Kuiperschen Gürtel.

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