Das gebrauchte Wissen muss weg!

Das Motto diesjähriges "Wichteln" in unserer Familie hieß: "Gebrauchtes". Das hat mich auf den Begriff des "Gebrauchten Wissens" gelenkt. Wir sprechen hier von Wissen, von verstehen "Warum?", im Unterschied zu Fähigkeiten, oder zu Kenntnissen "Wie?" Ein Fahrrad fahren zu können, ist eine Fähigkeit. Zu verstehen, wieso ein Fahrradfahrer nicht umkippen kann, ist ein Wissen.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Menschheit ist, dass es keine Absoluten Wahrheiten gibt. Das ganze Wissen der Menschheit war schon immer, ist heute, und bleib auch in der Zukunft, nur eine mehr oder weniger umfangreiche Erzählung. Eine Geschichte, die wir uns seit unserer Kindheit immer mehr und mehr aneignen, so dass wir sie im erwachsenen Alter als "wahr" betrachten, und sie nicht mehr hinterfragen. Man denkt jetzt vielleicht: "Aber es gibt doch mindestens einige einfache Wahrheiten, z. B., 'Wir alle sind Menschen' ". Dann überlegen wir gemeinsam, ob es wirklich stimmt. Möchtest Du wirklich zusammen mit allen Diktatoren und anderen Verbrechern der Welt im gleichen "Sack" stecken? Oder würdest Du sie alle lieber als "Unmenschen" betrachten? Eben. Jeder und Jede von uns kennt sicherlich weitere Beispiele solcher nur scheinbar "absoluten Wahrheiten".

Das Wissen über die Natur, also das Verständnis der natürlichen Welt um uns herum und in uns selbst, haben wir Schritt für Schritt in der Vergangenheit erlangt. Dabei haben wir immer einzelne Teile dieses Wissens weiter entwickelt und vertieft. Zum Beispiel, das Ptolemäische Planetensystem mit der Erde in der Mitte wurde durch das Kopernikanische System mit der Sonne in der Mitte ersetzt. Das Ptolemäische System wurde dadurch zum gebrauchten Wissen. Zu viel des gebrauchten Wissens wurde mit der Zeit zum Ballast vor allem für die Schulprogramme. Wenn das Wissen bereits "verbraucht" ist, muss es entsorgt werden, damit die neuen, innovativen Ideen ihren eigenen Platz in der Ausbildung der jungen Generationen finden können. Das Neue Wissen soll aber nicht als Ersatz für das Gebrauchte betrachtet werden. Nur das Neue Wissen hat das Potenzial uns weiter als bislang nach vorne in der Erforschung der Natur zu bringen. Tradition ist gut für die Geschichte des Fortschritts. Aber nur das Neue Wissen kann die Fortsetzung der Geschichte auch für die Zukunft gewährleisten. Um bei dem Beispiel unseres Planetensystems zu bleiben, auch das Kopernikanische Sonnensystem muss jetzt entsorgt werden, weil ich gezeigt habe, dass das wahre Zentrum des Systems nicht in der Sonne, sondern in der Venus liegt.

Deswegen, meine Hauptthese heute lautet: Alles was wir in unseren Schulen über die Natur gelernt haben kann man (und muss man) als Gebrauchtes Wissen fast restlos entsorgen. Das gesamte Wissen über die Natur (von welcher wir ein Teil sind), kann man jetzt in meinen zwei letzten Büchern finden. Das eine ist das Nachschlagewerk: "Universale Philosophie des Lebens". Und das zweite: "Ich, Du, und wir Alle", beschreibt auch einen praktischen Vorschlag, wie wir alle gemeinsam das laufende Jahrhundert und das ganze dritte Millennium überleben können. Die zukünftigen Generationen der Menschen werden ihr eigenes Wissen sammeln, welches auch diese meinen Ideen zum Gebrauchten Wissen machen werden. Aber nur, wenn wir ihnen die Chance geben, überhaupt geboren zu werden.

Also: Alles Gute für die Zukunft der Menschheit!

Weihnachten, 2022.

Ein Kommentar

  1. Kommentar übersetzt (mit http://www.DeepL.com/Translator; kostenlose Version) aus dem English-Blog.

    Das ist eine wunderbar provokante Wahrheit (die sich, so könnte man behaupten, letztlich auch ändern könnte, lol). Es ist von entscheidender Bedeutung, in Bezug auf all diese Vorstellungen über alles, was wir als absolut zu glauben gelernt haben, beweglich zu bleiben.

    Bemerkenswert ist, dass sich in diesem besonders beschleunigten Moment der Zeit viele der alten Paradigmen und zuvor tief verwurzelten Infrastrukturen verschieben, auflösen, auseinanderbrechen … als ob sie ein atemberaubendes Fresko enthüllen, das unter Epochen von Farbe verborgen ist.

    Das kann für viele, die (verständlicherweise) den Komfort der Stabilität, der festen und absoluten Zustände, des “Bekannten” suchen, destabilisierend sein. Dennoch kann es beruhigend und sogar verheißungsvoll sein, ein neues Verständnis darüber zu entwickeln, wer auf Erden / was im Himmel wir alle sind, wenn wir dies wie eine Welt von Heranwachsenden betrachten, die einen Wachstumsschub mit herausfordernden, aber anregenden “Adolessons” erleben.

    Wie aufregend zu wissen, dass es einen Peter Nature gibt, der auf der Erde wandelt – nicht wie eine prähistorische Kreatur, sondern eher wie ein Magellan, an dessen Seite wir alle eine ganz neue Welt entdecken können.

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